Anlässlich des 800. Todestags von Franz von Assisi hat das Dommuseum Salzburg in Kooperation mit dem Verein Franziskanische Forschung in Münster eine Ausstellung zusammengestellt, die sein Leben, aber auch sein Nachwirken beleuchtet. Ausgehend von den wichtigen Stationen und Themen des Franziskus ist zu fragen, wie sein Vermächtnis, seine Gottesbeziehung, seine Art des Verkündens, sein Einsatz für Arme und Kranke und für den Frieden sowie die Verbundenheit mit der Schöpfung über die Jahrhunderte hinweg gelebt und interpretiert wurden.
Die Person des Ordensgründers und franziskanisches Leben in seiner Nachfolge werden anhand von Zeugnissen aus allen Kunstgattungen, durch Schrifttum und Gebrauchsgegenstände vom Mittelalter bis zur Gegenwart nahegebracht.
Franz von Assisi hat eine Bewegung initiiert, die 800 Jahre nach seinem Tod immer noch lebendig ist.
Damit aber Franziskus „lebendig“ bleibt und keine Museumsfigur wird, sind Schwestern und Brüder eingeladen worden, von Ende Mai bis Anfang November „Präsenzdienst“ zu machen und für Fragen nach ihrem Leben als Franziskanerin/Franziskaner und Gespräche da zu sein. Sr. Elisabeth und ich stellten uns auch für diesen Dienst zur Verfügung. Neben den Gesprächen war genug Zeit, die Ausstellung detailliert zu betrachten – auch ein bereicherndes Geschenk.
Sr. Gudrun

