Am Freitag, 24. April, nahm ich an der 16. Romaria, einem Solidaritätsweg mit geflüchteten Menschen, organisiert unter anderem vom Pfarrnetzwerk Asyl gemeinsam mit der Pfarrcaritas, in Wien teil. Die Romaria möchte ein sichtbares und hörbares Zeichen für Menschlichkeit, Solidarität und christliche Verantwortung setzen. Das diesjährige Leitthema war „Menschenwürde? – Unantastbar! Für dich, für mich, für alle”. Wir trafen uns im Helga Pollak Kinsky Park beim Westbahnhof und gingen – begleitet von großartigen Trommlern – über das Haus Espera, ein Notquartier der Caritas für wohnungslose Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund, bis zum Pfarrsaal Rudolfsheim. Die unzähligen Beispiele und Erfahrungsberichte an den Stationen haben mir vor Augen geführt und zu Denken gegeben, dass gerade im Kontext von Flucht und Migration die Menschenrechte an vielen Stellen verletzt werden. Die Botschaft, die auch die mitgetragenen Plakate verdeutlichten, war, dass die Menschenwürde unantastbar ist und wir daher auch aufgerufen sind, sie zu verteidigen.
Sr. Jana
