Bei unserem Lokalgemeinschaftstreffen im April beschäftigten wir uns mit dem Begriff der Bündnisaussage: Bund ist ein biblischer Begriff. Gott schließt mit Noah einen Bund, ebenso mit Abraham, mit Mose, und in jeder Eucharistie heißt es: „Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird“.
Ein Bund hat zumindest zwei Parteien und ist ein Vertrag, der ein bestimmtes Problem anspricht bzw. löst. Ein Bündnis ist auf Zukunft hin ausgerichtet und wird freiwillig eingegangen. Das bekannteste Bündnis sind die zehn Gebote, wo es zu Beginn heißt: „Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus der Knechtschaft in die Freiheit geführt hat.“ Jedes Bündnis soll in eine größere Freiheit führen.
Wir sind eingeladen, ein Bündnis einzugehen, weil wir glauben, dass es uns zu mehr Leben und Freiheit führt.
Dann tauschten wir aus, was uns wichtig ist, damit wir zu mehr Leben kommen, miteinander und Gott gegenüber. Wir einigten uns auf einige Schwerpunkte für das kommende Jahr. Einerseits geht es um unser Miteinander und andererseits um thematische Auseinander-setzungen z.B. mit KI und deren Folgen für uns. Aber auch unsere Plastikrichtlinie riefen wir uns wieder ins Gedächtnis.
Einen zweiten Schwerpunkt bei unserem Treffen bildete der Artikel: „Franziskus: Samenkorn des ewigen Lebens. Das spirituelle Vermächtnis eines christlichen Mannes.“
Wir verschafften uns einen Überblick und überlegten, ob wir die Tage der Stille des kommenden Arbeitsjahres unter dieses Motto stellen und so das Vermächtnis des Franziskus für uns vertiefen und mit anderen teilen können.
Sr. Gudrun

